Samstag, 11. Februar 2012
Sie befinden sich hier:
Startseite->Artikel->Acht Pestizide werden in GB verbannt
03.02.2009 16:04 Alter: 3 yrs

Acht Pestizide werden in GB verbannt

Kategorie: Naturschutz
Autor: Fridolin Brandt

Die Co-Op Lebensmittelkette und Betreiberin von ca.25.000 ha landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen wendet acht Pestizide nicht mehr an.

Die Zeitung "The Guardian" meldet, dass die erste Supermarktkette und Produzent "The Co-op" (siehe: Co-op Webseite) 8 Neonicotinoide aus Ihrer Produktion verbannt. Dies sind im einzelnen: Acetamiprid, Clothianidin, Dinotefuran, Fipronil, Imidacloprid, Nitenpyram, Thiacloprid und Thiamethoxam. Co-op produziert Lebensmittel auf 28.325 Hektar Fläche und ist damit der "größte Landwirt" Großbritanniens. Die Co-op hat seit dem Jahr 2001 bislang 98 Pestizide aus ihren Produktionsverfahren verbannt. Manche Lobbyisten behaupten, dass mit der Verbannung von Pestiziden die Landwirtschaft zusammenbreche - wie jedoch erklären diese, dass ein Großproduzent und Großhändler freiwillig diese Verbannung vornimmt? Zusätzlich zur Verbannung investiert die Gruppe £150.000 (circa 170.000€) in die Erforschung der Auswirkung der Pestizide auf die Honigbienen und die Zusammenhänge zum Bienensterben. Vorbildlich! Paul Monaghan, ein Mitarbeiter der Co-op, beschuldigt die britische Regierung, dass diese völlig verkennt, dass Pestizide zum Zusammenbruch der "Bestäubungsmaschine Nummer 1 der Natur" beitragen können. Des Weiteren stellt die Co-op einen 10-Punkteplan auf, den sogenannten Plan-Bee, um den Bienen zu helfen.

Hier geht es zum 10-Punkte-Plan. Eine solche vorbildliche Sorge um die Bienen sollten sich unsere hiesigen Produzenten und Hersteller ein Beispiel nehmen. Es geht nur, wenn alle zusammen einander helfen. Hier geht es zur Pressemeldung.

Landwirte hört die Signale !! Es geht auch ohne Chemie und GMO/ GVO ! Ohne Ertrags- und Qualitätsverluste ! Siehe auch www.umweltbund.eu Fridolin Brandt


addthis.comask.combackflipblinkbitsblinklistblogmarksbluedot.usco.mmentsconnoteadel.icio.usde.lirio.usdigg.comFark.comFeed me links!FolkdFurlgoogle.comhype it!LinkaGoGoLinkaARENAlive.comMa.gnoliaMister WongMyLink.denetscapenetvouznewsvine.comoneviewRawSugarRedditscuttleshadowsSimpySmarkingSpurlstumbleupon.comTailRankTagThatTechnoratiWebnewsWinkWistsYahooMyWebYiggIt
Anzeige: 1 - 1 von 1.
 
Donnerstag, 05-02-09 13:23, Kommentar von Fridolin Brandt , E-Mail: fridolinbrandt(at)online.de , Web-Site :

Was sagt Frau Bundeslandwirtschaftsministerin zu dem Thema?:
Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner,

das Schreiben der Imkerverbände aus dem hervorgeht ich zitiere : "eine zu enge Verflechtung zwischenWirtschaftsinteressen, Forschung und Behörden" besteh(t)e" wurde keineswegs, wie Sie in der o. g. Drucksache behaupten lassen, wurde keineswegs zurückgezogen.Das Gegenteil ist der Fall. Lesen Sie dazu das Positionspapier des Deutschen Berufsimkerbundes ( DBIB )! Dieses finden Sie auf den Seiten des DBIB

Diesses Positionspapier deckt sich völlig mit den Positionen der Europäischen Berufsimker ( EPBA ) und des Deutschen Imkerbund ( DIB ). Im übrigen liest sich die gesammte Antwort der Bundesregierung wie ein Pamphlet aus der Marketingabteilung der Agrarindustrie. Siehe dazu auch das von MdB Ulrike Höfken in Auftrag gegebene Gutachen : " Kontrolle oder Kollaboration" .


Aus der Drucksache 16/11738
Frage der FDP- Fraktion:
1. Ist nach Einschätzung der Bundesregierung der Vorwurf der Imkerverbände gerechtfertigt, dass in der Bundesrepublik Deutschland "eine zu enge Verflechtung zwischen Wirtschaftsinteressen, Forschung und Behörden" bestehe, und wenn ja, wie will die Bundesregierung dies ändern, und wenn nein, wie begründet die Bundesregierung ihre Bewertung?
Antwort der Bundesregierung:
Ein Schreiben der Imkerverbände, in dem diese Vorwürfe erhoben wurden, wurde von den Imkerverbänden zurückgezogen. Unabhängig davon, sieht die Bundesregierung keine zu enge Verflechtung von Wirtschaftsinteressen, Forschung


Zitat aus der TAZ vom 03.02.2009
( .... ) Die Agrarministerin hingegen ist mittlerweile diskursiv wieder in den Achtzigerjahren angekommen: als kabinettspolitischer Arm der Agrarindustrie.( .... )

Diesem Zitat ist nichts mehr hinzuzufügen !

 
 

Ins Gästebuch eintragen