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Bienensterben wütet nach wie vor
Kategorie: ArtenschutzAutor: Mario Gundlach
In der Bundesrepublik ist mit einem Verlust unter den Bienenvölkern von durchschnittlich rund 30 Prozent zu rechnen. Doch in Einzelfällen liegen die Raten teilweise dramatisch höher und liegen bei bis zu 80 Prozent.
Zu allem Übel besteht auch die Möglichkeit, dass eine ganze Reihe von Völkern bereits angeschlagen in den Winterschlaf ging und es daher auch zu noch wesentlich höheren Verlustraten von bis zu 70 Prozent im Schnitt kommen könnte.
Und noch ein Problem - die Produktion von Honig, welche ohnehin bereits katastrophale Folgen zu fürchten hat, muss neben diesem ersten Schlag noch eine weitere Schwierigkeit meistern: Die 'Überlebenden' können nun nicht ohne Weiteres zur Honigproduktion eingesetzt werden, da zumindest ein Teil der verbliebenen Völkerteile dafür eingeplant werden muss, überhaupt erst einmal für den Erhalt der ohnehin schwer dezimierten Völker zu sorgen.
Ursachenforschung
Nach wie vor scheint die Varroa-Milbe der 'Favorit' unter den möglichen Ursachen zu sein. Dieser winzige Parasit tötet die Brut dadurch ab, dass er innerhalb der Bienenstöcke die Larven angreift, indem er diese öffnet und aussaugt. Sollte diese Milbe tatsächlich als alleiniger Grund identifiziert werden, wäre eine wirksame Behandlung nicht leicht, da dies vermutlich nur unter Einsatz biotechnischer Gegenmaßnahmen möglich wäre.
Pflanzenschutzmittel oder auch Virusinfektionen sind allerdings ebenfalls nicht ganz als Auslöser des Massensterbens auszuschließen – aber Genaues zu sagen, ist eben derzeit zur Betroffenheit aller noch nicht möglich.
Da in Deutschland zur Zeit kaum noch Bienenvölker für den Handel auf dem entsprechenden Markt verfügbar sind, werden inzwischen sogar Tiere aus Neuseeland angeboten.
Bei Einfuhr würde man natürlich eventuell Gefahr laufen, mit den Bienen auch entsprechende Krankheiten ins Land zu bringen.
Ich imkere seit 1977 mit bis zu 120 Bienenvölkern. Die tolerierbaren Winterverluste bewegen sich um 10 % des Bestandes.
Im Jahr 2002/03 habe ich von 127 Völkern 65 verloren. Nach meinen Erfahrungen wurden die extremen Bienenverluste durch folgende Faktoren hervorgerufen : 10 % imkerliche Fehler, 30 % Umwelteinflüsse( ausgeräumte Landschaften, Klimatische Bedingungen und anderes ) und zu 60 % durch die Landwirtschaft mit den Produkten der Chemieindustrie. Unter anderem durch die von der Bayer AG an die Landwirtschaft vertriebenen Pestizide, Insektizide und Saatgutbeizmittel mit dem Wirkstoff Imidacloprid.
Dieser Wirkstoff ist aus einem Nervengas der US Army weiterentwickelt worden. Seit ca. 3 Wochen liegt ein Untersuchungsbericht der Universitäten Caen, Lillje und dem Pasteurintitut in Frankreich vor. Diese Untersuchung über das Saatgutbeizmittel Gaucho, in Deutschland Renegat und Chinook und vielen anderen Namen verkauft, mit dem Wirkstoff Imidachloprid, wurde vom franz. Landwirtschaftsministerium in Auftrag gegeben. Vorläufiges Fazit der Studie : Extrem gefährlich für Bienen und Insekten. Auf Wunsch sende ich Ihnen die Studio gerne zu ( ca.1,9 MB )
MfG Fridolin Brandt Tel.: 089 8401530
Ja bitte senden Sie mir die Studie zu: agnihotra@a1.net Danke
Alles Liebe und viel Freude. Freude dürfen wir uns nicht nehmen lassen, obwohl wir sehen in was für einer Not unsere Irdische Lebensgemeinschaft ist. Gottes Segen.
Diesen Artikel habe ich im web gelesen www.terapiahoma.com
INTEGRIERTES MANAGEMENT DER BIENENHALTUNG UNTER BENUTZUNG DER
HOMA-TECHNOLOGIE
EINFÜHRUNG
Wegen der Umweltverschmutzung verminderten sich Kreaturen, wie die Bienen in vielen Gebieten des Amazonas. Sie starben oder flüchteten zu den unberührten, jungfräulichen Wäldern.
Bienen, angesiedelt die in der Nähe von Feldern, wo landwirtschaftliche Chemikalien benutzt wurden, wurden aggressiv. Dreiunddreißig bis sechsundsechzig Prozent des Honigs von diesen Gebieten enthält Rückstände giftiger Substanzen, herrührend von der Verwendung chemischer Pestizide in der Landwirtschaft.
Die Europäisierten Bienen passen sich nicht leicht an den tropischen oder subtropischen Wald des Amazonas an. Sie werden vom Anfang an von Insekten wie Ameisen, "Itaraco" genannt, angegriffen. Falls sie sich jedoch anpassen, fangen sie ein Jahr nach der Ansiedlung an, Honig zu produzieren. Falls eine Produktion erreicht wird, verringern pathologische Agenten der Umgebung die Qualität des Honigs. Schließlich verlassen die Bienen die Bienenstöcke und suchen bessere Lebensbedingungen in den jungfräulichen Wäldern.
Im landwirtschaftlichen Gebiet, wo Homa-Therapie angewandt wird, wird eine gesunde und reine Atmosphäre geschaffen, die günstig ist für den Lebensraum der Bienen. Die Europäisierten Bienen passen sich leicht in einer Homa-Umgebung an und sie können sich ohne Angriffe der pathologischen Agenten entwickeln. Wegen dem ununterbrochenen Blühen haben sie viel Nahrung verfügbar, die durch die Wirkung von Homa-Therapie und der Anwendung der Agnihotra-Asche einen hohen Gehalt von Nektar und Propolis erreicht. Dazu kommt die Erhältlichkeit von sauberem Wasser und die heilkräftige Energie, die von den Homa-Feuern erzeugt wird.
Wegen diesen, für die Bienen günstigen Bedingungen ist die erfolgreiche Ansiedlung von Bienenstöcke in einem Homa-Gebiet größer als von Spezialisten in Nicht-Homa-Gebieten angegeben wird.
In einer ersten Produktion von Homa-Bienen werden über 100 Kilo sehr gute Qualität und organischer Honig jeweils von drei Bienenstöcken zusammen erhalten. Es gibt sogar eine Honigproduktion in der Brutkammer, was nicht üblich ist. Diese Produktion ist gut in Anbetracht, dass die Bienen neu in der Umgebung sind.
In einer zweiten Produktion nimmt die Quantität des Honigs im Durchschnitt auf 120 Kilo zu. Sogar die Qualität des Honigs verbessert sich.
Die Arbeit des Homa-Bauern ist ergänzt durch die Arbeit der Bienen. Sie tragen in der Landwirtschaft mit der Bestäubung von Fruchtbäumen, im Gemüseanbau, in Forstwirtschaft und auch in der Viehzucht und Molkerei, durch das Bestäuben der Weiden bei. Sie produzieren außerdem Bienenwaben, die hohen Qualitätshonig, Pollen, Wachs, Propolis und Gelee Royal enthalten, die durch die Homa-Therapie Wirkungen als Nahrung und als Medizin kategorisiert werden können.
Der Homa-Bauer und die Bienen arbeiten zusammen mit der Natur. Die Bienen leisten eine erstaunliche Arbeit und unterstützen die Bewahrung des Königreiches der Pflanzen. Durch die Wirkung der Homa-Therapie nehmen in dieser Aufgabe sogar die Drohnen teil, die normalerweise nicht arbeiten.
Wenn Bienen von jungfräulichen Wäldern zu Gebieten kommen, wo Homa-Therapie angewandt wird, fühlen sie sich wohl.
VERHALTEN DER BIENEN MIT HOMA-THERAPIE
Bienen sind Insekten, die zur Grupe der "Heminopteros" und der Gattung "Apis" gehören. Ein Bienenstock wird von einer Königin, den Arbeiterinnen und den Drohnen bevölkert.
In einem Gebiet, wo Homa-Therapie angewandt wird fangen die Drohnen an zu arbeiten, wie die Arbeiterbienen und tragen damit zu einer maximalen Honigproduktion bei. Dieses besondere Phänomen erscheint nur dort, wo Homa-Therapie praktiziert wird. Die Verfügbarkeit von guter, gesunder und üppiger Nahrung, wie es in Homa-Atmosphäre geschieht, trägt auch dazu bei.
In Gebieten, wo es Bienenstöcke gibt, aber keine Homa-Landwirtschaft entwickelt ist, gibt es oft nicht genügend Nahrung, um die Bienen zu füttern. Wenn es nicht genügend Nektar zum Sammeln gibt, arbeiten die Drohnen nicht, sondern überlassen alles den Arbeiterinnen. Am Ende, wenn die Arbeiterinnen sehen, dass die Ernten niedrig sind, zwingen sie die Drohnen zur Räumung der Bienenstöcken und diese verhungern dann.
Bienen werden in jenen Gebieten aggressiv, wo chemische Pestizide ihre Sammelquellen kontaminiert haben. Sie nehmen wahr, daß ihre Nahrung kontaminiert ist, und ihre Produktion wird unterbrochen. Sie werden auch aggressiv, wenn der gelagerte Honig mit chemischen Pestiziden kontaminiert wird, oder wenn die Bienenstöcke zuviel direktes Sonnenlicht erhalten. Ein weiterer Grund für ihre Aggression sind auch klimatische Veränderungen, die einen abrupten Mangel an honigreicher Vegetation, Nektar und anderen Substanzen schaffen, die in der Sonne austrocknen. Die Bienen fangen dann an, alles anzugreifen was in
Bewegung ist und das macht es sehr schwierig, die Bienenstöcke zu manipulieren.
In einem Gebiet, wo Homa-Therapie angewandt wird sind alle günstigen Bedingungen gegeben damit die Bienen sehr fügsam werden; Sie fühlen sich sicher und froh.
Die Königinnen, die in Homa-Atmosphäre geboren und aufgezogen werden, sind sehr groß und wunderschön, auch wenn sie nicht von einem guten Bestand herrühren. Die üppige Quantität von Nektar und Pollen im Gebiet, bereitgestellt durch Homa- Therapie, trägt auch dazu bei.
Diese, in einer Homa-Umgebung aufgezogenen Königinnen, gebären kräftige Kolonien. Sie selbst sind auch kräftig und leben lange. Sie gebären starke Individuen, wie gute Arbeiterinnen, die gute Honigernten einbringen.
NUTZEN DER BIENENHALTUNG MIT HOMA-TECHNOLOGIE
In einem Gebiet, wo Homa Therapy angewandt wird, werden die für die Bienen verfügbaren Trinkwasserreservoire rein, sauber und medizinisch. Diese Merkmale werden verstärkt, wenn Agnihotra-Asche dem Trinkwasser hinzugefügt wird.
Zusätzlich ist ein Überfluß an Nektar, Pollen, Propolis und anderen notwendigen Nahrungsstoffen in einem Homa-Gebiet immer ununterbrochen für die Bienen auf organische und ökologische Weise verfügbar. Die Qualität der Nahrung und des Wassers sind die zwei lebenswichtigsten Elemente, die den Bienen Energie und Widerstandskraft geben, um Honig, Wachs und andere Produkte zu produzieren. Unter diesen idealen Bedingungen produzieren die Bienenstöcke reichlich Honig, und die Konstruktion der Bienenwaben ist ohne Unterlass durch die Homa-Therapie-Wirkung.
Die Lage eines Bienenstockes im landwirtschaftlichen Homa-Gebiet sollte in der Nähe von dem Wasserreservoire sein und in der Nähe des kultivierten Landes. Das landwirtschaftliche System sollte als seinen Hauptbestandteil Zitrusfrüchte haben, weil diese viel Nektar produzieren. Dann sollten auch medizinische Pflanzen mit Nektarproduktion, wie z. B. Sangre de Grado, Tahuari, hinzugefügt werden . Diese können mit Papayaplantagen, Bohnen, Sesamsamen und anderen assoziiert werden. Als eine Deckenaussaat kann "Stylosanthes" gepflanzt werden das den Bienen durch ihr ununterbrochenes Blühen viel Vergnügen bringt.
In einem Gebiet, wo Homa-Therapie angewandt wird, können die Bienenstöcke unter eine Dachkonstruktion gestellt werden. Diese ist vollkommen offen, damit sie frei fliegen können. Das Dach schützt vor zu starker Aussetzung an die Sonnenstrahlen, vor saurem Regen, starken Winden und andere klimatische Faktoren,ungünstig für die Entwicklung der Bienen. Nur mit Homa-Therapie akzeptieren die Bienen unter dem Schutz eines Daches zu leben.
SANITÄRE BEHANDLUNG DER BIENEN MIT HOMA-THERAPIE
Bienenstöcke werden von der Umweltverschmutzung beeinflußt. Das ist der Grund, warum ein hohes Vorkommen von Plagen und Krankheiten in der Bienenzucht existieren. Die häufigsten pathologischen Agenten sind Insekten wie Ameisen, Läuse, Nachtfalter, Spinnen, Wespen und so weiter.
Wegen Nahrungsmangel in den landwirtschaftlichen Gebieten werden Bienenhäuser manchmal ausgeraubt. Während die Diebe den Honig entfernen können Mikroben hinterlassen werden, die Krankheiten in den Bienen produzieren.
Wenn ein Bienenstock von Insekten angegriffen ist, wird die Agnihotra-Asche benutzt. Sie wird erst nach der kompletten Reinigung dieses Bereiches angewandt. Nach Sonnenuntergang wird das Agnihotra-Aschenpulver, während das Om Tryambakam Mantra gesungen wird, ausgestreut. Umgeben Sie auch jeden Bienenstock mit der Agnihotra-Asche.
Im Falle eines Ameisenangriffes wird oben beschriebens Verfahren angewandt und zusätzlich wird Agnihotra-Asche auf die Ameisennester gestreut. Die konventionelle Technologie in der Bienenstockbehandlung benutzt chemische Substanzen wie Kohlenstoff-Bisulfate oder Kalziumzyanid für diesen Zweck, setzen aber damit die Reinheit und die Integrität des Honigs aufs Spiel.
Wenn Läuse in den Bienenstöcken anwesend sind, verschwinden diese durch die Wirkung der Homa-Atmosphäre und dem Rauch, welcher durch die Homa-Feuer erzeugt wird.
Wenn das mit Homa-Technologie geleitete Bienenstocksystem in der Nähe von der Om Tryambakam-Hütte eines Homa-Bauernhofes installiert wird, stärkt dies die Gesundheit der Bienen noch mehr.
"Nosema Apis" ist eine Krankheit, die häufig in den Gedärmen der Bienen gefunden werden kann und sie in eine Art Lethargie versetzt. Als vorbeugende Medizin und als Behandlung, komplementär zur Homa-Therapie hat man die Agnihotra-Aschen-Wasser Lösung und das Trinkwasserreservoire, dem Agnihotra-Asche hinzugefügt wird.
Viele Krankheiten können verhindert werden, indem man die Agnihotra-Aschen-Wasser-Lösung in den Bienenstöcken, nach deren Reinigung anwendet. Es kann sogar eine Bürste benutzt werden um die Agnihotra-Aschen-Wasser-Lösung auf der ganzen Oberfläche der Rahmen anzubringen.
Mein Vater ist Berufsimker in M-V und hatte ebenfalls enorme Verluste im vergangenen Winter. Daher wären wir an der erwähnten Studien sehr interessiert. Könnten Sie mir diese bitten zumailen an: ute.neumann@gmx.de
Vielen Dank im Voraus!
Ute Neumann
Ansprache von Dominique Souchet (Abgeordneter im Europäischen Parlament) anlässlich des 2. Nationalen Imkertags
La Roche sur Yon,
General Rat von Vendée,
15 Dezember 2003
Transferierte Zuständigkeiten sind schlecht verwaltete Zuständigkeiten: das mussten wir feststellen in Anbetracht der Trägheit der Europäischen Kommission, bezüglich der von den neuen neurotoxischen Molekülen zur Saatgutbeizung aufkommenden Gefahren.
Die Verträge von Maastricht und Amsterdam haben der Kommission erhebliche Verantwortung in den Bereichen Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit übertragen.
Diese Abkapselung der Kommissare kann uns nur an eine nahe dunkle Vergangenheit erinnern : Die Zeit in der die Kommission systematisch die Berichte der Tierärzte, jene die davor gewarnt haben ungenügend erhitztes Tiermehl zur Rindernahrung zu Nutzen, verheimlicht haben.
Obwohl die Kommission, schon 1995 von den Imker und der COPA-COGEPA alarmiert worden ist, erstarrt sie in ihrer abwartenden und zugleich empörenden Haltung.
Im Juli 2002 antwortete, Kommissar Fischler auf eine von mir schriftlich gestellte Frage:
„ Die Kommission glaube weiterhin, dass auf Grund der vorhandenen Kenntnisse es nicht nötig ist sofortige Maßnahmen auf Europäischer Ebene zu treffen“. Ein Jahr später, im September 2003, fügte Kommissar Barnier, im Namen der Kommission folgendes hinzu:
„Zur Zeit gibt es keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse, die beweisen dass, das Bienensterben nur von einer Ursache, wie zum Beispiel ein Pflanzenschutzmittel verursacht wird...die Kommission wird die Entwicklung dieser Lage verfolgen und wird die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, wenn sie es für Notwendig hält“....
Die Kommissare eignen sich die Bayer-Argumentation an: Die Probleme treten nur lokal auf und die Probleme die einige Imker haben sind durch die Varroa, Viren und fehlerhaften Umgang entstanden.
Das ist ein krasser Gegensatz zu dem Fleiß dieser Kommission, Kommissar Byrne in erster Linie um das Moratorium von Genpflanzenanbau zu kippen! Es stimmt dass die Europäischen Imker nicht die Stärke einer Lobby wie der von Monsanto oder Bayer haben!
Um diese Blockade der Kommission zu umgehen sind wir den Worten von Mao Tse Dung gefolgt: „Bombardiert die Stabchefs!“. Wir haben die Europäische Kommission bombardiert, mit schriftlichen Fragen, mit mündlichen Fragen gefolgt von Debatten, mit Anhörungen, mit Beschlüssen und Berichten. Wir haben es geschafft, dass nach einer Anhörung an der Professor Arnold und Franck Aletru teilgenommen haben, ein sehr wichtiger Beschluss im Parlament verabschiedet wurde. Es war ein sehr harter Kampf.
Dieser Beschluss, den ich mit meiner luxemburgischen Kollegin Astrid Lulling verfasst habe ist deshalb so wichtig, weil er eine Reform der Zulassungsmethoden für Pflanzenschutzmittel beinhaltet. Mit dem Ziel, dass kein Pflanzenschutzmittel neuerer Generation eine Zulassung bekommt bevor es nicht ausreichend auf die Bienen-Ungefährlichkeit getestet worden ist, und das mit Hilfe von geeigneten Protokollen (von kompetenten Biologen entwickelt) .
Bayer behauptet das diese Test schon existieren: Diese Behauptung ist falsch.
Es ist nötig neue Protokolle, die den neuen systemischen Pflanzenschutzmitteln entsprechen zu entwickeln. Die alten Tests sind für diese Mittel nicht geeignet.
Der Kampf war sehr hart. Wir fanden uns gegenüber einer lückenlosen Deutschen Gegenwehr, Grüne Abgeordnete inklusive. Und Gott weiß, dass die Deutschen Grünen Abgeordneten Verfechter des Vorsichtsgebots sind. Aber überraschender weise hatten sie nichts mehr gegen Fipronil und Imidacloprid, und verlangten nachdrücklich den Namen dieser Moleküle nicht im Text zu nennen. Ebenso wurde von den grünen Abgeordneten mit Nachdruck verlangt dass keine Andeutung, absolut keine Andeutungen bezüglich BSE im Text auftauchen dürfen.
Einige Formulierungen mussten also etwas abgerundet werden aber das wesentliche blieb erhalten: den ersten Text der die Folgen dieser neuen neurotoxischen Molekül-Generation für die Umwelt und die öffentliche Gesundheit darstellen. Die Europäische Kommission muss dem Parlament nun Antwort geben.
In der Konferenz der Präsidenten um es auf die Tagesordnung zu bringen (Debatte und Beschluss) gab es auch wieder einen staken Wiederstand der Deutschen Seite.
Die Hürden wurden ebenfalls gemeistert.
Die Kommission hat schon eine Antwort auf diesen Beschluss für Ende Januar angekündigt.
Wir verteidigen die Imker. Sie bilden nicht eine sehr große Lobby. Wir verteidigen auch die Landwirte, welche nicht wieder auf die Anklagebank verfrachtet werden sollen, wie bei dem Tiermehlskandal. Wir verteidigen auch die Gesundheit der Menschen, weil die Imker uns über grundsätzliche Fragen der öffentlichen Gesundheit und insbesondere die Gesundheit unserer Jugend alarmiert haben.
Fahren wir mit unserem Kampf fort, alle zusammen in La Roche sur Yon, in Paris, in Brüssel, Überall, bis zum Sieg.
