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"Bürger wollen über Gentechnik- Gefahren informiert werden!"
Kategorie: Aktiv werdenAutor: Günther Metzges
Campact startet Online-Aktion gegen Verdunklungsparagrafen im neuen Gentechnik-Gesetz.
Das Online-Netzwerk Campact ruft Bürger/innen auf, sich online in die Beratungen zur Neufassung des gestern in den Bundestag eingebrachten Gentechnik-Gesetzes einzumischen. Dieses regelt die Informationspflicht von Behörden und Unternehmen bei Gentechnik-Skandalen und setzt den im deutschen Gentechnik-Gesetz noch fehlenden Teil der EU-Freisetzungsrichtlinie um. In den nächsten zwei Wochen wird der Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Bundestages über den Entwurf beraten.
"Bei der Umsetzung der EU-Freisetzungsrichtlinie setzt die Bundesregierung auf Verdunkelung", so Günter Metzges, Gentechnik-Campaigner bei Campact. Gemäß der EU-Richtlinie muss die Öffentlichkeit informiert werden, wenn gentechnikfreie Organismen illegal freigesetzt werden oder ein hinreichender Verdacht besteht, dass durch den Anbau Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht.
"Der gestern in den Bundestag eingebrachte Gesetzentwurf stellt diese Vorgaben der EU-Richtlinie auf den Kopf", so Metzges. Gemäß Regierungsentwurf muss der Bürger nicht informiert werden, wenn nach Ansicht der Behörden die Vertraulichkeit ihrer Beratungen bedroht ist, wettbewerbsrelevante Informationen berührt werden oder ein Gerichtsverfahren eingeleitet wurde. Veröffentlicht wird somit nur dann, wenn Behörden und Gentechnikunternehmen einverstanden sind.
"Der Entwurf schützt die Gentechnikindustrie und nicht die Menschen", so Metzges. Unter der Adresse
http://www.campact.de können Bürger/innen per EMail an die Mitglieder des Verbraucher-Ausschusses im Bundestag schreiben und die vollständige Information der Bevölkerung über Gentechnik-Skandale fordern.
Vreden, 27.01.2006
Ihr Ansprechpartner:
Günter Metzges
Campact e.V.
Telefon: 0 42 31 . 957 446
Mobil: 0177 . 79 587 36
E-Mail:
metzges@campact.de
Auszug aus der Tagung der Copa-Cogeca 28/11/2005 in Brüssel
5. Die Deutsche Delegation (bestehend aus: Koch, Haefeker, Hederer, Stöckmann, alle Deutscher Berufsimkerbund ( DBIB ) und Löwer Deutscher Imkerbund (DIB) ) berichtet von Schwierigkeiten mit dem Großhandel, welcher von den Imkern Zertifikate verlangen in denen bestätigt wird, dass der Honig keine GVO Spuren enthält.
Der Vize-Präsident der copa- cogeca, Inhaber der Firma Tuchel & Sohn, Honigimporteur aus Hamburg, erinnert daran, dass es beschlossene Sache war und ist dieses Problem nicht aufzurollen und nicht öffentlich zu machen, weil es für den Imker unmöglich ist die Lage der GVO-Felder zu kennen und sich so vor GVO-Anteilen im Honig zu schützen... Soweit die Copa-Copeca
Die Copa-Copeca ist ein beratender Ausschuß für Honig- und Imkerfragen bei der EU- Kommission.
Damit wird wieder einmal deutlich, das sich die deutschen und europäischen nationalen Imkerverbände wie auch den Firmen welche im Verein „ Honigverband „ organisiert sind, den Zwängen der Gentechmafia unterwerfen und dem Verbraucher notfalls arglistig verschweigen, das der Honig mit Genpollen kontaminiert sein kann !
Durch Unterlassen von öffentlichen Protesten arbeiten diese Verbände der Gentechmafia in die Hände !
Öffentlicher und medienwirksamer Protest der Imkerverbände wäre die einzig mögliche Maßnahme im Rahmen der Herstellerehrlichkeit und des Verbraucherschutzes. So etwas nennt man auch offensive Vorwärtsverteidigung !
Fridolin Brandt 82110 Germering Tel. : 089 / 840 15 30
www.imkereibrandt.de
www.umweltbund.de
