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Landbau – Ökologisch, integriert oder konventionell?
Kategorie: Ökologische LandwirtschaftAutor: Mario Gundlach
Im integrierten Landbau wird versucht, die ökologischen Aspekte mit den ökonomischen Gesichtspunkten in Einklang zu bringen. Hier bildet vor allem die Berücksichtigung des Standortes einen wichtigen Grundstein der Wirtschaftung. Der Betrieb sollte die Auswahl seiner Produkte sowie die Art der Bewirtschaftung an die lokalen Gegebenheiten anpassen. Es werden hierfür Verfahren aus sowohl dem ökologischen als auch dem konventionellen Landbau eingesetzt, so zum Beispiel Pflanzenschutz mit mechanischen, biologischen, biotechnischen und chemischen Mitteln.
Der integrierte Landbau bildet eine Mischung aus den beiden Arten der ökologischen bzw. konventionellen Methode der Landwirtschaft.
Die konventionelle Art der Landwirtschaft ist die am weitesten verbreitete Form der Bewirtschaftung. Sie schließt den Einsatz von Pflanzenschutz- sowie Düngemitteln ein und stellt den ökonomischen Aspekt an die erste Stelle. Auch Massentierhaltung kann zu diesem Konzept gehören. Ökologische Gesichtspunkte werden in der Regel nur sekundär berücksichtigt und können in diesem Konzept ökonomischen Aspekten weichen müssen.
