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Nachhaltigkeit im Gorillaschutz
Kategorie: ArtenschutzAutor: Marieberthe Hoffmann-Falk
Gorillas brauchen nach wie vor Hilfe
Nach 25 Jahren haben sich zumindest in einigen Regionen die Zahlen der Gorillas stabilisiert. Neue Schutzgebiete für die Primaten sind entstanden. Aber auch im Jahr 2009, das die UN zum Jahr des Gorillas erklärt hat, ist der Lebensraum der großen Menschenaffen noch immer bedroht, und der Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter von B&RD und anderer NGOs bleibt auf unabsehbare Zeit ohne Alternative. Durch die ehrenamtliche Tätigkeit garantiert B&RD seinen Mitgliedern und Spendern, dass Hilfsgüter direkt bei den jeweiligen Projekten ankommen. Kein starres Konzept wird verfolgt, sondern Entscheidungen werden für den Einzelfall, schnell und unbürokratisch, entsprechend der jeweiligen Situation und den Bedürfnissen, getroffen.
Jörg Hess formuliert einen Geburtstagsgruß: "Eigentlich genügt zum Jubiläum die herzliche Gratulation, ein Dankeschön für die vergangenen 25 Jahre - und es gibt den Wunsch für ein erfolgreiches Danach."
Aktuelle Projekte
Verpflegung für Patrouillen im Sarambwe-Gorilla-Spezialreservat (Kongo): B&RD finanziert die Patrouillen seit 2008 und hat dies bis Ende 2009 fest zugesagt. Sarambwe grenzt an den ugandischen Bwindi-Nationalpark und wird von den Bwindi-Gorillas oft genutzt.
Ausstattung für den Virunga-Nationalpark: Ein unruhiges Gebiet, in dem die Wildhüter-Stationen immer wieder Ziel von Überfällen durch Rebellen sind. So wurden vor kurzem Drucker/Kopierer und Scanner gestohlen, die B&RD nun ersetzt.
In den Mbe-Bergen, Nigeria, wird der Bau eines Wildhüterpostens finanziert und am Mt. Tshiaberimu eine Baumschule, die eine Pufferzone im Berggorilla-Lebensraum wiederaufforstet. Und für Wildhüter im Kongo wurden kürzlich Pullover bei der ugandischen Frauen-Kooperative in Auftrag gegeben und gestrickt.
