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Neue Salford-Studie: Mobilfunkstrahlung von Handys löst bei Ratten Hirnschäden aus
Hochsignifikante Ergebnisse, deutlicher Dosis-Wirkungszusammenhang
Eine neue Studie der Universität Lund (Abteilung Neurochirurgie), die von Leif Salford geleitet wurde, hat bei Ratten Hirnschäden nachgewiesen, nachdem diese nur 2 Stunden der Strahlung handelsüblicher GSM-Handys ausgesetzt wurden, wie sie heute überall verwendet werden.
Die Forscher untersuchten 12- bis 26-Wochen alte Ratten, da ihr Entwicklungsniveau mit dem von Teenagern vergleichbar ist, die Mobiltelefone mit am meisten nutzen. Das russische Strahlenschutzkomitee rät Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren sowie Schwangeren komplett von Mobiltelefonen ab.
„Die Situation des wachsenden Hirns könnte besonders problematisch sein“, schreiben die Autoren der Studie, „da biologische und Wachstumsprozesse besonders verletzlich sind. Wir können nicht ausschließen, dass es nach jahrelanger häufig täglicher Nutzung bei einer ganzen Generation von Nutzern schon im mittleren Alter zu negativen Folgen kommen kann."
Drei Gruppen von Ratten wurden 2 Stunden lang der elektromagnetischen Strahlung von GSM-Mobiltelefonen ausgesetzt, wobei verschiedene Stärken verwendet wurden. GSM steht für Global System for Mobile Communications und ist in Europa und vielen Ländern des Mittleren Ostens und Asiens der Hauptstandard für Mobiltelefone. GSM ist auch einer von mehreren Standards, mit denen Mobiltelefone in den USA arbeiten.
Die Studie fand einen Zusammenhang mit der elektromagnetischen Immission und dem Eindringen von Albumin (Eiweißstoff) durch die Blut-Hirn-Schranke und Neuronenschäden, die in Abhängigkeit von der Stärke der Strahlung zunahmen.
Quelle: Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives, 29.1.2003; Nachricht von Elektrosmognews (http://www.elektrosmognews.de/news/salfordjan03.htm)
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