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Neue Studie: Handy am Steuer auch mit Freisprechanlage gefährlich
Kategorie: MobilfunkAutor: Bürgerinitiative Omega Klaus Rudolph
Wer beim Autofahren telefoniert, lebt gefährlich – auch mit einer Freisprechanlage: Laut einer Studie von Psychologen der Universität Utah in Salt Lake City ist das Unfallrisiko auch mit einer solchen Anlage viermal so hoch.
Grund dafür ist, dass sich der Fahrer in Gedanken bei seinem Gesprächspartner befindet und sich deshalb nicht uneingeschränkt auf den Straßenverkehr konzentrieren kann. Darauf haben der Forscher David Stayer und sein Team bereits im August 2001 hingewiesen. In einer aktuellen Studie bestätigten die Wissenschaftler nun diese Aussage, teilt die Universität Utah mit.
Etwa hundert Studenten mussten in einem Fahrsimulator verschiedene Verkehrssituationen bewältigen. Es zeigte sich, dass die Versuchsteilnehmer beim Telefonieren über die Freisprechanlage deutlich langsamer reagierten. Zudem blickten sie dabei zu selten in Richtung des Verkehrsgeschehens. Nur bei geringer Verkehrsdichte glichen die Fahrer diese Defizite instinktiv durch mehr Abstand zum Vordermann aus. Eine Kontrollgruppe, die während der Tests Radio hörten, zeigte hingegen keine verlangsamten Reaktionen.
Viele Länder schreiben bereits eine Freisprechanlage für Telefonate am Steuer vor. Aufgrund der Forschungsergebnisse bezweifelt Stayer, dass diese Gesetze die Unfallrisiko senken.
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ddp/bdw – Sebastian Moser
Quelle: www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php
Nachricht von Jeannot Pesché, Administrator EuroTa
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