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Einen Rat weiß ich nicht, zumal ich öffentlich seit ca. 1987/88 immer wieder auf Podiumsdiskussionen, bei Freisetzungsversuchen, in Gerichtsverfahren im Großraum München mit meinen Protesten so ziemlich allein war. Ja ich wurde verspottet und als Rebell dargestellt.
Diese Gleichgültigkeit in der Bevölkerung ist heute so wie vor 15 Jahren.
In etwa ist die Situation so wie 1933/45, jeder hätte von den Naziverbrechen wissen können. Es waren nur wenige die genügend Zivilcourage hatten !
Wir brauchen keine Freisetzungsversuche !
Wir brauchen überhaupt keine GVO. Nur die Agrarmulits brauchen diese. Wir Imker werden unsere Produkte wie Blütenpollen (wertvolle Nahrungsergänzung für den Menschen ) nicht mehr verkaufen können und wir werden mit der Imkerei aufhören müssen.
Selbst in der Hobbyimkerorganisation ( Deutscher Imkerbund ca. 95.00 Mitglieder ) wird die GVO- Gefahr verniedlicht ) Einzig der Deutsche Berufsimkerbund ( Mitgliedzahl unbekannt ) wehrt sich , allerdings mit den falschen Mitteln (Schmusekurs gegenüber Behörden u. Politik )in Ansätzen gegen die GVO.
Wenn aber ein gentechnisch freies Produkt (Pollen, Honig) in Zukunft nicht mehr produziert werden kann und sogar Resistenzgene bzgl. Antibiotika mitgeliefert werden, dann muss der Verursacher die Haftung übernehmen, aber genau das wollen diese Firmen nicht tun und das ist nicht sozial! Soll auch hier der Staat die Grossversuche der Grossindustrie subventionieren, das ist keine landwirtschaftliche Subvention. Anscheinend wollen im Moment aber ein paar grosse Unternehmen den Berufsstand Imker wissentlich zugrunde richten, damit sie ihre Produkte einfacher verbreiten können. Haben die gentechnisch veränderten Pflanzen den Bauern in z. B. Indien oder Nordamerika ökonomisch genutzt?
Siehe auch :
www.imkereibrandt.de
www.bienensterben.info
Hallo Fridolin,
> In etwa ist die Situation so wie 1933/45, jeder hätte von
> den Naziverbrechen wissen können. Es waren nur wenige die
> genügend Zivilcourage hatten !
den Vergleich mit der Machtergreifung Hitlers bzw. den Terror durch das Naziregime mit dem Freisetzen von Genmanipulierten Pflanzen gleichzusetzen, finde ich unpassend.
Es geht doch gar nicht um fehlende Zilvilcourage, sondern eher um Gleichgültigkeit. Wen interessiert es denn wirklich, was in Lebensmitteln enthalten ist oder nicht? Wen stört es, ob freigesetzte Pflanzen weiter mutieren und benachbarte Äcker durchdringen?
Erst doch dann, wenn wirklich mal etwas passiert ist.
Frank
Hallo Frank,
der Vergleich GVO / Naziregime ist durchaus passend und noch erheblich zu mild formuliert.
So wie dazumal wird der Wille des Volkes mit brutaler Macht gebrochen. Heute allerdings zusätzlich mit den Mitteln der Finanzen.
Es kann nicht sein, das die Politiker aller Couleur sich zu Erfüllungsgehilfen der Agrokonzerne korrumpieren.
Uns Imkern wird auf Grund der GVO die Existenzgrundlage entzogen. Ist das etwa anders, als das was die Nazis mit den Juden gemacht haben ?
Welche Interssen stecken hinter der GVO- RForcierung seitens der Politiker ? Etwa geldwerter Vorteil ? um es vorsichtig zu formulieren. Sind die artfremden Gene in den Kulturpflanzen erst einmal freigesetzt , gibt es kein zurück mehr. Außer mir, dem Deutschen Berufsimkerbund, dem Europ. Berufsimkerbund,vielen Initiativen,Verbänden und nicht zuletzt 70 % der Bevölkerung stört es gewaltig, wenn GVO in der Nahrung ist.
Herzlichen Gruß
Imkerei Fridolin Brandt
www.imkereibrandt.de
www.bienensterben.info
