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17.03.2007 16:08 Alter: 5 yrs

Thermodynamische Zusammenhänge im Klimaschutz

Kategorie: Klimaschutz
Autor: Jürgen Hipp

Klimaschutz - Artenschutz Wie hängt beides zusammen?

www.klimaaufheizung.com

Momentan wird nur die "CO2-Einsparung" als Verfahren gegen die Klimaaufheizung vorgeschlagen.
Interessant ist aber, dass das Klima bereits in der Steinzeit nach einem anderen Verfahren wirkungsvoll gekühlt wurde.
Dieses älteste, bewährte, thermodynamische Prinzip der Klimakühlung sollte aufgegriffen werden, es ist vom Verständnis einfach:

Wasser verdunstet, führt damit Wärme ab und kühlt damit das Verdunstungsgebiet sofort und effizient (deshalb friert jemand in nassen Kleidern; deshalb ist es im Wald so kühl).
Sobald das Verdunstungsgebiet kühl ist bzw. sich Wolken gebildet haben, ist das fortwährende Erwärmen und Aufsteigen von Luft unterbrochen (dies ist wichtig).
Die darüber liegende Luft kühlt ab, sodass Luftfeuchtigkeit zu einer Wolke (Regenwolke) kondensieren kann. Aerosolpartikeln (= feine Stäube) wirken dabei als Kondensationskeime.
Dabei wird in den entstehenden Wolken die Kondensationsenergie als fühlbare Wärme frei.

Die Regenwolken strahlen die Sonnenstrahlen und damit deren gewaltige Wärmemenge von Ee0=1,37 kW/m² ins Weltall zurück
(wenn sich eine Wolke vor die Sonne schiebt, wird es sofort kühler; Ee0 = Solarkonstante - um 3,4% schwankend, siehe www.wikipedia.org).

Wir haben deshalb eine Klimaaufheizung, weil weltweit die Wolken zurückgehen (Fernsehen, Phoenix 2007-03-18: "Sogar in Brasilien geht die Regenmenge und damit die Energiegewinnung aus Wasserkraft immer mehr zurück").
Wegen Wüstenausbreitung (Desertifikation) fehlt das Regelmedium Wasser in der Atmosphäre, somit wird die Klimaregelung instabil !
Die Erde heizt sich auf, da weniger Sonnenstrahlen zurückgestrahlt werden.

Was ist also zu tun?

Am Wichtigsten ist es, wieder genügend des Klima-Regelmediums Wasser in die Atmosphäre zu bringen.
Dies ist durch Verdunstung in warmen Gebieten mit geringer Luftfeuchtigkeit am Effektivsten möglich.

Es muss also in Dürregebieten Wasser verdunstet werden – um Wärme abzuführen, die Wärmeabfuhr ist zwingend!
(Nutz-)Pflanzen haben die für die Wasserverdunstung erforderliche große Blattfläche.

Es gibt 2 Möglichkeiten für deren Bewässerung:

1. Möglichkeit mit Meerwasserentsalzung (teuer, kein Versalzungsrisiko):
Mittels solarer Meerwasserentsalzungsanlagen lässt sich mit am wenigsten Energie reichlich vorhandenes Meerwasser (ca. 3% Salzgehalt) vollentsalzen, sie sind verglichen mit anderen Entsalzungsverfahren bezüglich dem Energieverbrauch unschlagbar.
(Kurz erklärt: Solare Meerwasserentsalzungsanlagen bestehen aus rechteckigen Wasserbecken mit schräger, luftdichter oberer Glasabdeckung, an der innen 4 ltr./(qm ·Tag) kondensiertes Wasser herunterrinnt und in Rinnen abgeleitet wird. Mit 1 qm solare Meerwasserentsalzungsanlage lassen sich mindestens 4 qm Ackerfläche bewässern.)
Eingedicktes Salzwasser muss weiterverarbeitet oder wieder ins Meer zurückgepumpt werden, um eine Versalzung zu verhindern (Sole max. 8% Salzgehalt, da sonst Ablagerungen entstehen). Dadurch würde das Meer nicht versalzt, da die Wassermenge auf der Erde konstant bleibt.

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