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Tunnelblick unterwegs
Kategorie: MobilfunkAutor: Bürgerinitiative Omega Klaus Rudolph
Gefährliche Fahrt trotz Freisprechanlage
Wer beim Autofahren ohne Freisprechanlage telefoniert, zahlt seit dem Jahr 2002 ein Bußgeld. Doch die Fahrleistung ist offenbar auch dann schlechter, wenn sich der Fahrer an die Vorschriften hält, zeigen nun erneut zwei Psychologen von der Universität Utah (Journal of experimental Psychology: Applied, März 2003). In einem Simulator schickten sie telefonierende Studenten auf den Highway und verfolgten dabei mit einer speziellen Kamera deren Blickrichtung. Telefonierten die Fahrer, konnten sie das Gesehene nicht richtig verarbeiten. Wichtige Informationen gelangten nicht vom Auge ins Bewusstsein: Rote Ampeln, Fußgänger und bremsende Autos wurden zu spät oder gar nicht erkannt, obwohl sie sich im Fokus der Fahrer befanden. Zudem erinnerten sich die Telefonierer schlechter an Werbeplakate am Straßenrand. Mehr Aufmerksamkeit für das Handygespräch bedeutet demnach, dass weniger für den Straßenverkehr übrig bleibt. Nun wollen die Forscher ermitteln, warum sich Autofahrer andererseits mit dem Beifahrer unterhalten und trotzdem auf die Straße konzentrieren können. kege, SZ 4.2.2003
Kommentar:
Was man hier erforscht hat, hätte man bereits vorher aus anderen Forschungsergebnissen ableiten können, aber leider bekommen nicht nur Autofahrer den „Tunnelblick“ sondern dieser „Tunnelblick“ scheint sich auch in der Wissenschaft eingenistet zu haben. Bereits vorhandene Ergebnis-Fakten werden nicht berücksichtigt, um das eigene Ergebnis zu komplettieren.
Es ist schon lange bekannt, dass nach einem Handy-Gespräch die Gehirnleistung längere Zeit gestört ist.
Es ist auch bekannt, dass nach einem 3 - Minuten Gespräch mit dem Handy sich die roten Blutkörperchen in Form des erkannten „Geldrollen-Phänomens“ zusammenklumpen, was eine geringere Durchblutung des Gehirns bewirkt infolge des verdickten Blutes und zusätzlicher verminderter Sauerstoff-Aufnahme der roten Blutkörperchen.
Sogar ein noch gesunder junger Mensch versetzt sein Gehirn nach einem Handy-Gespräch in den Zustand eines älteren bereits krankhaft verkalkten Menschen, bei dem die Sauerstoff-Versorgung des Gehirns ernsthaft vermindert ist.
Das Ergebnis dieser Untersuchung endete mit der berechtigten, aber bereits erklärbaren Frage:
Warum gibt es den Tunnelblick ohne Erinnerungsmöglichkeit nur beim Handy-Gespräch, während sich der Autofahrer mit dem Beifahrer unterhalten kann, ohne vorhandene Erinnerungslücken aufzuweisen !
Dieter Keim • Ilbenstadt
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