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Verbrannte Elektro-Auto Zukunft beschlossen!
Kategorie: Erneuerbare EnergienAutor: Harald Gasse
Dem Verbrennungsmotor-Auto gehört die Zukunft ? ? ?
Wir sollten uns von der gerade aufkeimenden Hoffnung, einer umweltschonenden, nachhaltigen Mobilität, durch den physikalischen Vorteil von Elektro-Kraftfahrzeugen, vorerst wieder trennen.
Denn mit dem Beschluss der Regierung den "Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität" nicht, wie vorgesehen, durch ein Kaufanreiz Programm direkt zu fördern, wurde dieser äußerst wichtige Schritt verhindert.
Das wären 100.000 Elektro-Autokäufer mit jeweils 5.000,- € Förderung gewesen.
Warum ist dieser Schritt so wichtig?
Alle neuen Techniken mit großem Entwicklungspotential werden nicht mit einem Schlag besser, sondern in kleinen Schritten - wie die Windkrafttechnik.
Befindet sich ein bisheriges Produkt auf dem Markt, wie das konventionelle Auto, so werden einzelne Nutzungsfaktoren überboten, aber nicht alle sofort.
Erst mit der Weiterentwicklung, wächst hier zu Lande, mit viel Zeit, ein gewinnträchtiges Produkt heran. Dieses Produkt kann dann günstiger sein als die Bewährte, doch zu Ende maximierte, konventionelle Technik - wie der Verbrennungsmotor.
Dieser Anfang ist schwer, den er bedeutet investieren mit Risiko für Hersteller und Verbraucher. Für den Endverbraucher insbesondere, da ein Verbrennungsmotor seinem Transportbedürfnis auch gedient hätte.
Der Preis ist hier Ausschlag gebendes Kriterium für den Autokäufer – wie das erfolglose 3-Liter-Auto zeigt.
Geld ist die eine Sache, Zutrauen die Andere.
Dieses Vertrauen in die elektrische Mobilität ist durch den „Nicht-Förderungsbeschluss“ empfindlich gestört. Auch wenn der "Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität" weiterhin mit 500 Millionen aufwartet – für Autohersteller, Energiekonzerne und Forschungsanstalten.
Die lapidare Begründung „zu teuer“ wirft natürlich sofort die Gegenfrage auf:
Warum dann nicht billiger?
Statt 5000,- € Förderung pro Kauf, hätten auch 2500,- € belebende Umsatzfreude auslösen können – wie die Abwrackprämie bewiesen hat.
Warum überhaupt millionenteure Ladestationen errichten, wenn dann kein elektrisches Fahrzeug da ist, um dort zu „tanken“? – Erfolg hängt von gleichzeitiger Realisierung beider Faktoren ab.
„Es gibt noch keine elektrischen Autos zu kaufen.“ Diese Aussage ist so nicht richtig! Bereits heute können elektrische Fahrzeuge in Deutschland gekauft werden.
Innerhalb Deutschlands gibt es elektrische Kleinstwagen Hersteller (Twike, City-el).
Noch effektivere und günstigere elektrische Nahverkehrsfahrzeuge findet man bei den Firmen InnoScooter, Quantya, Erockit, Vectrix, E-max, elmoto, E-Krad, usw. – als Elektrische Scooter und elektrische Motorräder.
Teilelektrische Hybridautos kann man kaufen.
Vollelektrische Autos findet man auch, wenn der Blick über den Horizont nationaler Grenzen hinaus geht.
Wenn wir nur 5 Monate zurück blicken, dann sehen wir die, im Eilverfahren um 3,5 Milliarden aufgestockte Abwrackprämie. „Zu teuer? Nicht für die Regierung!
Zusammen mit der bereits vergebenen „Neuwagenabsatz“-Förderung wurden 5 Milliarden großzügig verteilt.
