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ELEKTROSMOG BETRIFFT AUCH FRÖSCHE

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Verfasst am: 27. 11. 02 [01:57]
Omegastar
Themenersteller
Dabei seit: 01.01.1970
Beiträge: 1
Mit der Inbetriebnahme einer starken T-Mobil Sendeanlage sowie weiterer E-Plus Einrichtungen ist die allgemeine Hochfrequenzbelastung auf meinem Anwesen in der Eifel seit August/September 2000 drastisch angestiegen. Die Distanz zu dem WDR-Mast "Auf der Loshardt" in Kali beträgt ca. 1600 -1800 Meter.

HF-Messungen - Digimeter, Endotronic (07566-465), 4,5 cm Rezeptor, rechter Kanal bis 1800 = baubiologisch starke Anomalien = 5.000 bis 10.000fach unterhalb gültiger Grenzwerte.

Während dessen in den zurückliegenden 20 Jahren sich im Frühjahr viele hundert Frösche zum Laichen in mehreren großen Teichen auf ca. 10.000 m2 naturbelassenen Wiesen einfanden, habe ich in diesem Jahr nur ca. ein Dutzend angetroffen. Der Froschlaich brachte nur vereinzelte Kaulquappen hervor. Im Vergleich hierzu wurden die Teiche im vergangenen Jahr von Zehntausenden von Kaulquappen bevölkert, die sich in großer Zahl als vollentwickelte Winzlinge auf die Wiesen verteilten. In den letzten Wochen habe ich keinen einzigen kleinen Frosch und auch keine Kaulquappen mehr ausmachen können.

Gerd Ernst Zesar

Dieser Artikel von Gerd Ernst Zesar aus dem Internet anbei, über das Ausbleiben der Frösche bzw. der Fortpflanzung durch die Eiablage und das Entstehen der Kaulquappen. Die Kaulquappen blieben aus!

Wir haben in der Nähe ebenfalls im Frühjahr eine massenhafte Froschwanderung im Wald . Im nächsten Jahr werde ich dort kontrollieren, Naturschützer haben dort über Hunderte Meter
die Straßen seitlich abgesperrt, damit die Frösche nicht überfahren werden.

Persönlich werde ich täglich mit dem Mobilfunk in negativer Weise konfrontiert, mein Haus liegt im direkten Hauptstrahl einer Sendestation mit mehreren Antennen und Richtstrahlern!

Folgendes habe ich u. a. in meinem Umfeld zu obiger Beobachtung des Herrn Zesar bemerkt:

Vögel bleiben aus, nur noch ein Bruchteil in meinem Garten seit 2 Jahren, im Winter reichte sonst das Winterfutter nicht aus und musste nachgekauft werden, jetzt konnte ich das Futter einsparen, es wurde nicht einmal aufgebraucht. Raben und Elstern sind noch da. Amseln, die oft mehrmals im Jahr im Garten brüteten sind nur noch vereinzelt da.

Beweis:

An einem als Baum rund geschnittenen Feuerdornstrauch konnten wir uns all die Jahre nur wenige Tage an der roten Beerenpracht optisch erfreuen, in diesem Jahr stand der Strauch bereits 5 Wochen in voller Pracht da, bevor erst in den letzten Tagen gerade 2 Amseln die Beeren langsam herunterfraßen. Die Hälfte des Strauches hängt immer noch voll! Ein Amselnest hatte im Sommer nicht ausgebrütete Eier im Nest. Ein zweites Nest wurde gebaut, hatte aber kein Gelege mehr. Amselnachwuchs blieb aus.

Seit 2 Jahren ist die normale Stubenfliege nur noch begrenzt vorhanden, gemerkt haben wir das, weil meine Frau zwischendurch nicht mehr den Fliegendreck wegputzen musste. Vermehrt vorhanden sind die großen Schmeißfliegen. Mein Haus liegt an der Ortsgrenze an den von Bauern bearbeiteten Feldern, daher war im Sommer immer die Fliegenplage.

Das Ausbleiben der Vögel führe ich als Folge auf die fehlenden Fliegenmengen in der Natur zurück, denn davon leben die meisten Vögel.

Vergeblich habe ich seit 2 Jahren in meinem angelegten Kompost die sogenannten Mistwürmer zum Angeln gesucht. In diesem Jahr wurde der Kompost von mir ganz abgetragen und ich wunderte mich: Der 3 Jahre alte Komposthaufen von ca. 1.5 cbm Inhalt enthielt keinen einzigen Wurm! Gifte etc. z. B. von ausländischem Schalenobst werden nicht auf den Kompost aufgebracht! Durch Gifte können die Würmer deshalb nicht verschwunden sein !!!!

In diesem Jahr blieben auch die seit zig- Jahren üblichen Fledermausbesuche auf der Terrasse ab 21 Uhr aus. Da ich nachts die Fenster geöffnet hatte, flogen die Fledermäuse sogar durch mein ganzes Haus (mit Video belegt!).

Dieter Keim, Ilbenstadt
Verfasst am: 04. 12. 02 [10:15]
masa
Dabei seit: 01.01.1970
Beiträge: 1
Nun ja, dass Esmog kein zu unterschätzendes Thema ist, da stimme ich zu, und dass es sicher noch eine ganze Reihe von unerkannten Gefahren gibt, die von dieser Art der Umweltbelastung ausgehen, auch das schließe ich nicht aus, aber dass all diese oben beschriebenen Erscheinungen wirklich auf den Esmog zurückzuführen sind...ich weiß nicht. Es gibt in der Natur sehr viele andere Faktoren, die ebenso gut diese beobachteten Veränderungen herbeiführen können.
Ich möchte, wie gesagt, die potentielle Gefahr, die von Esmog ausgeht gar nicht runterspielen, aber ich finde es konstruktiver, einen Zusammenhang zwischen vermuteter Ursache und Wirkung genauer zu untersuchen, um dann in der richtigen Richtung eine handfeste und hieb- und stichfeste Kritik anbringen zu können. Ansonsten wird der Verursacher - sei es nun der Vermutete oder ein anderer - nur müde lächeln.

Grüße Markus


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