Sie befinden sich hier:
Startseite->Artikel->Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg!

Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg!

Endlich soll der Atomausstieg greifen: Vier Reaktoren stehen vor der Abschaltung. Doch die Atomlobby will längere Laufzeiten für ihre Kraftwerke durchsetzen, um den Ausstieg auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben. Ein breites Bündnis von Umweltverbänden hat jetzt eine Erklärung gegen ein Comeback der Atomkraft gestartet.

Schon über 10.000 Bürgerinnen und Bürger haben auf der Internetseite atomkraft-abschalten.de innerhalb von drei Tagen eine Online-Erklärung gegen ein Comeback der Atomenergie unter­zeichnet. Die Erklärung wird von einem Bündnis von Umweltverbänden unterstützt. Sie fordern am Atomausstieg festzuhalten und die alten Reaktoren unverzüglich abzuschalten.

„Nach der PR-Offensive der Atomlobby für längere Laufzeiten ihrer Atom­kraftwerke, melden sich jetzt die Bürger kraftvoll zu Wort”, so Christoph Bautz vom Online-Netzwerk Campact. „Die Atomkonzerne haben mehr Geld und Lobbyeinfluss, aber wir haben die besseren Argumente! Den Lügen und PR-Strategien der Atomlobby gehen wir nicht auf den Leim.”

Die Erklärung erinnert an das hohe Risiko des Betriebs der Atomkraftwerke und die ungelöste Endlagerung des entstehenden Atommülls. Sie widerlegt die Behauptung der Energiekonzerne, dass der Weiterbetrieb der Atom­reaktoren das Klima schützen würde. „Atomkraft schützt nicht das Klima”, heißt es in der Erklärung. „Sie blockiert hingegen das Energiesparen und behindert die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung. Die Energiewende wäre gestoppt, noch ehe sie richtig begonnen hat.”

Die Erklärung soll in Anzeigen in großen Tageszeitungen und bei öffent­lichen Aktionen präsentiert werden und auf die bundesweite Anti-Atom-Demonstration in Gorleben am 8. November hinweisen.

Ihre Ansprechpartner/innen:
Christoph Bautz, Campact e.V.: bautz(at)campact.de
t 0 42 31 . 957 445, m 0163 . 595 75 93
Florian Noto, DNR: florian.noto(at)dnr.de
t 030 . 678 1775 84, m 0176 . 227 84 134
Christina Hacker, Umweltinstitut München:
t 089 . 30 77 49-0