'Angela Merkel hat den Klimaschutz zum Schwerpunkt der deutschen EU-Präsidentschaft gemacht. Wenn es um konkrete Schritte geht, dürfen nicht wieder nur die kurzsichtigen Interessen der deutschen Autobauer zählen', so Christoph Bautz, Sprecher von Campact. 'Die Autoindustrie braucht kluge Anreize, damit sie endlich spritsparenden Motoren oder Leichtlaufreifen statt zusätzlichen Pferdestärken und kraftstoffzehrendem Schnickschnack den Vorzug gibt. Nur so kann sie international wettbewerbsfähig bleiben und langfristig Arbeitsplätze sichern.'
Campact fordert, den CO2-Ausstoß aller europäischen Neuwagen durch verbindliche staatliche Maßnahmen bis Ende 2008 auf 140g/km, bis 2012 auf 120 g/km und bis 2016 auf 80g/km zu senken.
Inakzeptabel sind für Campact auch die Pläne Verheugens, den Autobauern zu erlauben, den Einsatz von Pflanzenkraftstoffen in ihre CO2-Bilanz einzurechnen. 'Der Einsatz von Pflanzenkraftstoffen kann höchstens zusätzlich zum Spritsparen erfolgen. Er darf nicht Intensivlandwirtschaft und den Einsatz von Gentechnik mit sich bringen.'
'Je länger wir mit konsequenten Maßnahmen zum Klimaschutz zaudern, um so
teurer kommt es uns am Ende', so Bautz. Dies demonstriere der heute in Paris vorgelegte Bericht der IPCC eindrucksvoll. 'Nur wenn wir bis 2050 den CO2-Ausstoß um 80 reduzieren, können wir die Klimaerwärmung auf gerade noch beherrschbare 2 Grad begrenzen. Wenn Deutschland mit energieeffizienter Technologie hier gut aufgestellt ist, könnten hunderttausende Arbeitsplätze entstehen.'
Ansprechpartner
Christoph Bautz, Campact e.V.:
bautz(at)campact.de,
tel. 0 42 31.957 441, mobil 0163.59 575 93
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