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Was macht die Veränderung in Genen so problematisch für die menschliche Gesundheit?

Beim Verfahren der gentechnischen Veränderung von Pflanzen wird genetisches Fremdmaterial, zum Beispiel genetisches Material aus Bakterien, in das genetische Material der Zelle eingebracht. Das Ganze geschieht nicht gezielt, sondern per Schrotschuss.

Da, wo die Zelle diese fremden Genabschnitte gerade mal zufällig einbaut, tun diese Gene dann ihre Wirkung. Das genetische Material der Zellen kann man zunächst als eine Art Fließtext verstehen, als Bauanleitung für alle lebenswichtigen Zellbestandteile. Dieser Text wird "abgelesen" und die Zelle baut danach entsprechende chemische Verbindungen. Befindet sich in einem solchen "Text", sozusagen versteckt, die Bauanleitung für einen weiteren Stoff, wird dieser automatisch mit gebaut, produziert und in jeder Zelle hergestellt. Der Fließtext aber, das Genom, ist so geschrieben, dass auch Teilstücke bereits einen Sinn ergeben. Wird nun das fremde genetische Material in ein solches Teilstück eingebaut, kann die Struktur des Teiltextes teilweise oder völlig zerstört werden. Die Folge kann sein, dass die normalerweise von der Pflanze benötigten Stoffe fehlerhaft oder gar nicht produziert werden oder dass sogar schädliche neue Stoffe entstehen, neben den Kunstprodukten des eingebauten Fremdgens. Die Folge ist, dass die Zelle bisweilen den gesamten Stoffwechsel ändert, um mit den nunmehr neuen, veränderten Bausteinen trotzdem überleben zu können. Diese neuen Stoffe sind aber in der Evolution in diesen Pflanzen noch nie aufgetaucht. Das heißt, dass der Stoffwechsel der Organismen, die die Pflanzen als Nahrungsgrundlage haben - Menschen und Tiere - die Pflanzen schlechter oder gar nicht mehr nutzen kann. Es können also in diesen Organismen Defizite von Stoffen auftreten, die in den Pflanzen jetzt fehlen. Im schlimmsten Fall sind diese Stoffe für den Organismus ausgesprochen schädlich.

Die gentechnisch veränderten Pflanzen werden bezüglich zweier Eigenschaften "optimiert":
(a) Die eingebrachten Fremdgene bewirken, dass die Pflanzen gegenüber Pflanzenschutzmitteln unempfindlich werden und dass sie diese Pflanzengifte ohne Probleme für den Stoffwechsel im Inneren der Zelle ablagern können. Das heißt, es kommt zu einer Anreicherung der Pflanzengifte in den Pflanzen, die dann über die Nahrungskette in den tierischen und menschlichen Organismus gelangen können.
(b) Die Fremdgene bewirken, dass die Pflanzen neue Giftstoffe produzieren und diese in hohen Konzentrationen als Fraßschutz gegen Schädlinge in der Zelle anreichern. Auch diese neuen Gifte gelangen natürlich problemlos in die Nahrungskette, mit entsprechenden Folgen.

Über die Folgen für den menschlichen Organismus gibt es nur sehr wenige Daten, weil die aufwendigen Untersuchungen dazu von staatlichen Stellen nicht gefördert, teilweise sogar boykottiert werden. Sicher ist durch mehrere seriöse Untersuchungen, dass es zu Fehlgeburten, zu einer dramatischen Verstärkung der Allergieneigung, zu Nierenschäden, zu Blutbildveränderungen bis hin zu Blutkrebs und zu systemischen Vergiftungen kommen kann. Die neu produzierten Fraßschutzgifte werden im Magen nicht gespalten und können so, chemisch völlig unverändert, über die Darmschleimhaut in den Organismus gelangen.

Die gentechnischen Veränderungen können zu einer erheblichen Veränderung im Primär- und Sekundärstoffwechsel in den Pflanzen führen, was verheerende Folgen für die stoffliche Zusammensetzung der Pflanzen hat. Insbesondere pflanzliche Hilfsstoffe wie Hormone, Spurenelemente, pflanzliche Phenole, auf die der Säugetierorganismus angewiesen ist, weil er sie selber nicht produzieren kann, können fehlen oder in nur geringeren Konzentrationen in den Pflanzen vorhanden sein. Das alles hat natürlich langfristig Konsequenzen für das reibungslose Funktionieren des tierischen beziehungsweise menschlichen Organismus. Aber eben langfristig - es kann Jahre dauern, bis "die Bombe explodiert". Dies nachzuweisen ist äußerst schwierig und bedarf sehr aufwendiger Studien, die momentan keiner finanzieren will.
Füttern man zum Beispiel eine Kuh mit Genmais oder Gensoja, hat der die Milch verarbeitende Betrieb keinerlei Verpflichtung, dies auf seinen Produkten kenntlich zu machen, obwohl die Stoffe möglicherweise im Joghurt, Honig im oder Käse nachweisbar sind und in den menschlichen Organismus gelangen können. Das gleiche gilt für Fleisch-, Honig- und Wurstprodukte. Allein die Leber als zentrales Entgiftungsorgan speichert eine Unmenge von Giftstoffen. Man kann davon ausgehen, dass nur ein geringer Teil der kennzeichnungswürdigen Nahrungsmittel gekennzeichnet werden. Einfach, weil es der Gesetzgeber nicht fordert.

Im Sinne der Gesundheit sollte nur dort eingekauft werden, wo es gentechnisch veränderte Lebensmittel überhaupt nicht gibt. Dies sind die Naturkost- und Bioläden. Weiterhin sollte man bei Milch- Honig - und Fleischprodukten unbedingt sicher sein, dass die Herkunft der Milch, des Honigs und des Fleisches unbedenklich ist. Dazu kann man sich im Internet ausreichend kundig machen. Nicht zuletzt sollte man alle Unternehmen und Istitutionen wie den DIB, den Bauernverband im Verein mit der www.fnl.de, die diese Entwicklung unterstützen oder gar mit diesem für die Gesundheit der Menschen gefährlichen Betrug Geld verdienen, schlichtweg boykottieren. Auch auf die Möglichkeit hin, dass man auf einige lieb gewonnene Nahrungs- und Genussmittel künftig verzichten muss.
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Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. " George Bernard Shaw